Michael Wolffsohn: Genie und Gewissen
Herbert von Karajan zwischen Musik und Nationalismus
Über keinen Dirigenten sind so viele Bücher veröffentlicht worden wie über Herbert von Karajan. Man muss einen triftigen Grund haben, 37 Jahre nach dem Tode des Maestro ein weiteres herauszugeben. Der deutsch-jüdische Historiker Michael Wolffsohn sah ihn darin, die eingefahrenen „Mythen und Irrtümer“ über die Verstrickungen Karajans in die Ideologie des Nationalsozialismus zu hinterfragen und wo möglich zu korrigieren.
Anno Mungen: Hier gilt’s der Kunst
Wieland Wagner (1941-1945)
Ein bisschen zielen Titel und Cover dieses Buches an seinem eigentlichen Inhalt vorbei. Evchens Ausspruch im 2. Akt der Meistersinger von Nürnberg, die dem Neuen Bayreuth zum Motto diente, um die früheren politischen Verstrickungen der Festspiele und ihrer Leitung zu verdrängen, wird hier nicht als Zitat kenntlich gemacht und wirft damit ein eher ironisches Licht auf das spekulative Foto (Montage?).
