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Meldung vom 07.04.2026

Hinweis im Sinne des Gleichbehandlungsgesetzes

Aus Gründen der leichteren Lesbarkeit sowie der orthographischen und grammatikalischen Korrektheit wird auf die Praxis der verkürzten geschlechterspezifischen Differenzierung verzichtet. Entsprechende Begriffe gelten im Sinne der Gleichbehandlung gleichermaßen für alle Geschlechter.

Freiburger Barockorchester und René Jacobs mit Vivaldis "Il Giustino"

Konzerte in Heidelberg und Freiburg (17.&23.04.) und auf Europa-Tour

Antonio Vivaldis Oper Il Giustino steht im April 2026 auf dem Programm des Freiburger Barockorchesters (FBO). Nach Gastspielen beim Heidelberger Frühling (17. April), im Palau de la Música in Valencia (19. April) und im Konzertsaal DeSingel in Antwerpen (21. April) ist das Ensemble am 23. April 2026 im Konzerthaus Freiburg zu erleben. Den Abschluss der Europa-Tour bildet die Aufführung am 25. April im Teatro Real in Madrid. Mit dabei sind viele Sängerinnen und Sänger, die dem Publikum wohlbekannt sind und sehr geschätzt werden, darunter Rémy Brès-Feuillet als Giustino, Olivia Vermeulen als Anastasio oder Kateryna Kasper als Arianna. Die musikalische Leitung übernimmt René Jacobs.

Umfangreiches Opernschaffem

Mehr als 100 Opern verfasste Antonio Vivaldi laut eigenen Angaben im Verlauf seiner Komponistenkarriere – allerdings nicht alle von gleicher Qualität. Eine der hervorragendsten Opern aus der Feder des „roten Priesters“ ist Il Giustino, die 1724 in Rom aufgeführt wurde und eine Vielzahl an herrlichen Arien verschiedenster Gattungen enthält. Auch das Orchester ist farbenreich besetzt – eben ganz typisch Vivaldi. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Bauernsohn Giustino, der durch Tapferkeit und Loyalität zum Retter des Reiches wird. So verbindet die Oper höfisch-politische Konflikte mit abenteuerhaften Wendungen, Liebesverwicklungen und einer für Vivaldi besonders farbenreichen musikalischen Theatralik.

Langjährige künstlerische Zusammenarbeit

Mit Il Giustino knüpfen René Jacobs und das FBO an ihre langjährige Zusammenarbeit an, die zu den prägenden Partnerschaften der historisch informierten Aufführungspraxis zählt. Seit 1999 sind René Jacobs und das FBO künstlerisch eng verbunden. In jüngerer Vergangenheit realisierten sie unter anderem Opernprojekte mit Christoph Willibald Glucks Orfeo ed Euridice (2023), Claudio Monteverdis L’Orfeo (2024) und W. A. Mozarts Idomeneo (2025). Zuletzt standen Jacobs und das FBO mit Händels Tamerlano bei den Internationalen Händelfestspielen Karlsruhe auf der Bühne – und wurden dort von der internationalen Presse hoch gelobt.

Die Partnerschaft wird noch im diesjährigen Festivalsommer fortgesetzt: Am 22. August interpretieren René Jacobs und das FBO bei den 50. Innsbrucker Festwochen der Alten Musik Händels La Bellezza ravveduta nel Trionfo del Tempo e del Disinganno.

Termine:

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